jeux d‘eaux — 4. twitt­woch düs­sel­dorf in der tonhalle

ein wun­der­ba­rer abend war das, den wir da am letz­ten mitt­woch mit­er­le­ben durf­ten. das lag daran, dass andré und mir bei der orga­ni­sa­tion sowie abends etwa mit daniel fiene und herrn paeh­ler solide mode­ra­ti­ons­power und ein­falls­reich­tum zur seite stan­den, wenn ich an ami­ando und die dor­tige ver­an­stal­tungs­seite denke.

(Kli­cke auf das Bild links und gelange zur Online­ver­sion des RP-Artikels)

zudem muss ich die ton­halle als host, stell­ver­tre­tend in per­son von herrn becker loben. jetzt hat die face­book seite der ton­halle düs­sel­dorf doch eine gute por­tion mehr fans als zuvor, was ihn und uns sehr freut, aber ebenso wich­tig war es, dass wir mit 170–180 gäs­ten auch men­schen in die ton­halle locken konn­ten, die sonst viel­leicht nicht so viel damit zu tun haben oder gerade des­we­gen kamen. genau weiß man es ja nicht ;)

dann waren da drei wun­der­bare speaker mit anna frost, flo meim­berg und hans hoff, die rou­ti­niert aber alle auf ihre eigene art sym­pa­thisch sich den fra­gen von fiene und paeh­ler stell­ten und es so gar nicht lang­wei­lig wurde.

tja und zwi­schen­durch hatte ein jun­ger mann sei­nen auf­tritt. igor levit, der uns mit sei­ner inter­pre­ta­tion von jeeux d‘eaux, den was­ser­spie­len, von mau­rice ravel nicht nur genau das rich­tige stück aus­er­ko­ren hatte, son­dern viele anwe­sende in sei­nen bann zog, was in ers­ter linie an sei­ner vir­tuo­si­tät und nicht zuletzt auch an der rotunde lag, in wel­cher wir uns befanden.

was wäre noch zu sagen? da trifft sich der twitt­woch zum vier­ten mal in düs­sel­dorf und kaum einer kann twit­tern, weil es kein netz gab. wie brachte es mar­kus doch so schön auf den Punkt:

und klar, da kön­nen wir sicher­lich noch dran arbei­ten, daß das in zukunft bes­ser wird.

jetzt bin ich mit die­sem mei­nem klei­nen nach­be­richt auch schon am ende ange­langt. aber ich will noch zwei aspekte anmerken.

ers­tens wer­den andré und ich uns wei­ter­hin darum bemü­hen, den twitt­woch düs­sel­dorf unter­halt­sam wie auch abwech­se­lungs­reich zu gestal­ten. dafür brau­chen wir zwei­tens aber auch spon­so­ren, sowohl was die loca­tion angeht, als auch was die tech­nik und das anschlie­ßende bei­sam­men­sein betrifft.

also: wenn ihr jeman­den kennt, der jeman­den kennt, dann gebt ihm bescheid! ihr wisst wofür wir beide ste­hen ;)

schließ­lich noch mal ein paar links für alle zu den blog­posts und arti­keln rund um den abend:

blog­posts

fiene & der twittwoch-rückblick (link zum podcast)

was­mit­me­dien — folge 253 (inkl. pod­cast und bil­dern der tonhalle)

4. twitt­woch düs­sel­dorf in der tonhalle

4. twitt­woch düs­sel­dorf: von cow­boys, ölmän­teln und einem pia­nis­ten in der tonhalle

rück­blick auf den 4. düs­sel­dor­fer twitt­woch in der tonhalle

twitt­woch! (inkl. wei­te­rer fotos)

vier­ter düs­sel­dor­fer twitt­woch in der tonhalle

4. twitt­woch

presse

twitt­woch” blog­ger tref­fen sich in der tonhalle

sollte ich blog­posts oder arti­kel ver­ges­sen haben, dann nennt sie ein­fach via kom­men­tar. ist doch schön, wenn wir ne kleine über­sicht der ein­drü­cke von die­sem coo­len abend haben.

alle, die mit­ge­wirkt haben, daß die­ser abend so ein erfolg wurde, gilt mein herz­li­cher dank! und der nächste twitt­woch kommt bestimmt ;)

4. twitt­woch düs­sel­dorf pres­ents hans hoff

wie letzte und diese woche bereits ange­kün­digt, wird am 13.07.2011 der 4. twitt­woch düs­sel­dorf (dort auch Link zur Anmel­dung) stattfinden.

nun dür­fen wir nach @annafrOst@flomeimberg als drit­ten speaker hans hoff ganz herz­lich an bord begrüßen!

wir haben eine talen­tierte mode­blog­ge­rin, einen talen­tier­ten kurz-geschichten-twitterer und in die­sem rei­gen darf hans hoff nicht feh­len: wir spre­chen mit dem medi­en­kri­ti­ker der süd­deut­schen zei­tung über talent in den medien. was ist ein talent? gibt es die über­haupt heute noch? ist daniel kat­zen­ber­ger ein talent? oder kam nach ste­fan raab nichts mehr? wir sind auf seine mei­nung gespannt.

hans hoff (55) ist frei­schaf­fen­der jour­na­list in düs­sel­dorf, war zehn jahre lang medi­en­re­dak­teur der rhei­ni­schen post und bestrei­tet der­zeit sei­nen lebens­un­ter­halt durch bei­träge für die süd­deut­sche zei­tung, die welt am sonn­tag und das fach­ma­ga­zin „journalist“.

zudem betreut er seit über 20 jah­ren den musikteil des stadt­ma­ga­zins „bio­graph“. in einem frü­he­ren leben hat er als diplo­mier­ter sozi­al­päd­agoge beim jugend­amt düs­sel­dorf gear­bei­tet und ist in die­ser zeit durch erste bei­träge für den magazin-klassiker „sounds“ in den jour­na­lis­mus abgerutscht.

wir freuen uns auf einen wun­der­ba­ren abend mit anna frOst, flo meim­berg, hans hoff und euch!

danielandré und johan­nes

p.s.: noch gibt es rund 40 kar­ten… also, greift zu! jetzt :)

4. twitt­woch düs­sel­dorf pres­ents flo meimberg

wie letzte woche bereits ange­kün­digt, wird am13.07.2011 der 4. twitt­woch düs­sel­dorf (dort auch Link zur Anmel­dung) stattfinden.

nun dür­fen wir nach @annafrOst als zwei­ten Speaker @flomeimberg ganz herz­lich an bord begrüßen!

große kam­pa­gnen, für große mar­ken. das ist das, was flo­rian meim­berg kann. seit fast 15 Jah­ren arbei­tet er nun in der wer­bung. bis vor kur­zem als krea­ti­ver für große agen­tu­ren. heute als regis­seur. doch neben all den klas­si­schen pro­duk­tio­nen lässt flo­rian meim­berg sei­nen ideen auch ander­wei­tig freien lauf.

für das twitter-projekt TINY TALES gewann er 2010 den grimme online award. die ultra­kurz­ge­schich­ten erschei­nen zur frank­fur­ter buch­messe 2011 als buch im fischer verlag.

als regis­seur dreht er wer­be­spots, image­filme, virals und musik­vi­deos. flo­rian lebt mit sei­ner frau und sei­nen bei­den söh­nen in düsseldorf.

wir freuen uns sehr, dass wir ihn mit sei­nen tiny tales auf dem 4. düs­sel­dor­fer twitt­woch begrü­ßen dürfen.

wir freuen uns auf einen wun­der­ba­ren abend mit anna frOst, flo meim­berg und euch!

danielandré und johan­nes

4. twitt­woch düs­sel­dorf pres­ents anna frOst

Wie ges­tern bereits ange­kün­digt, wird am 13.07.2011 der 4. Twitt­woch Düs­sel­dorf (dort auch Link zur Anmel­dung) stattfinden.

Als ers­ten Speaker begrü­ßen wir ganz herz­lich @annafrOst.

Ihr Pseud­onym steht zugleich für den Nick­name des Blogs fashionpuppe.com, einem der erfolg­reichs­ten Fashion-Blogs in Deutschland.

Durch ihre Bega­bung, mit per­sön­li­chem Blick und eige­ner „Schnauze“ Mode und Trends zu beur­tei­len, hat sie sich in den letz­ten Jahre über die Fashion-Blogger-Szene hin­aus einen Namen gemacht.

Dem Maga­zin UNICUM erzählte anna  frOst vor 3 Jah­ren, das sie schon zu Abi­zei­ten mit dem Blog­gen begann.  Noch im glei­chen Jahr emp­fahl die bekannte Mode­zeit­schrift ELLE sie ihren Lesern als „Quelle der Inspi­ra­tion“ in Sachen Fashion in Deutschland.

Inzwi­schen tauchte Ihr Name mehr­fach in Trend­zeit­schrif­ten wie inTouch oder NEON oder im Rah­men von Radio– und TV-Interviews auf, so u.a. beim WDR, bei 1Live oder auf SAT.1. Zuletzt spielte sie in einem Spot für einen Mobil­funk­an­bie­ter mit, der zuerst auf Face­book und danach im TV aus­ge­strahlt wurde bzw. wird.

Neben ihrer Lei­den­schaft fürs Mode­blog­gen berät sie Unter­neh­men zu ihren Online-Auftritten, vor­wie­gend auf Blogs und ihren Twit­ter – und Facebook-Accounts aber auch  als Auto­rin und Testi­mo­nial sowie im Bereich Com­mu­nity Manage­ment. anna frOst lebt und arbei­tet in Düsseldorf.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen über anna frOst fin­det Ihr auch auf Face­book.

Wir freuen uns auf einen wun­der­ba­ren Abend mit anna frOst und Euch!

André und Johan­nes

4. twitt­woch düs­sel­dorf #twd am 13.07.2011 — jetzt anmelden!

es ist wie­der soweit: der nächste twitt­woch düs­sel­dorf star­tet durch!
zur anmel­dung für den 4. twitt­woch düs­sel­dorf via amiando

-> http://de.amiando.com/SPDJPMF.html <-

ter­min

am 13.07 2011 laden wir euch zum vier­ten mal ein und freuen uns sehr auf euer kommen!

ort

die­ses mal haben wir einen span­nen­den und inspi­rie­ren­den ort: der 4. twitt­woch düs­sel­dorf wird in der ton­halle statt­fin­den. wir freuen uns sehr, dass inten­dant michael becker uns hierzu in sein haus ein­ge­la­den hat.

tipp: folgt der ton­halle auf ihrer facebook-seite!

pro­gramm

neben den speakern und part­nern, die wir im laufe der nächs­ten tage bekannt­ge­ge­ben wer­den, wird der abend musi­ka­lisch umrahmt. und zwar von jeman­dem, über den eleo­nore büning von der frank­fur­ter all­ge­mei­nen sonn­tags­zei­tung im mai 2010 schrieb:

die­ser junge mann hat nicht nur das zeug, einer der gro­ßen pia­nis­ten die­ses jahr­hun­derts zu wer­den. er ist es schon.”

es han­delt sich um nie­mand gerin­ge­res als igor levit!

übri­gens: wir sind immer noch auf der suche nach einem spon­sor. wenn also jemand jeman­den kennt, wir freuen uns über den kon­takt ;)

wir freuen uns auf einen wun­der­ba­ren abend mit euch!

andré und johan­nes

gedan­ken­fluss III

alles um uns herum ist böse. wir müs­sen zusam­men­ste­hen. auf der hut sein. sind wir es nicht, droht uns größte gefahr. zwei fra­gen gilt es zu beant­wor­ten: wer oder was ist böse und wie kön­nen wir uns davor schützen?

exkurs: vor etwas mehr als vier wochen schrieb ich gedan­ken­fluss II. tenor: “das plötz­li­che ist die regel gewor­den” (zit. nach axel hacke).

wer oder was ist böse?

zuerst ein­mal sind wir böse. wir alle. zumin­dest dann, wenn wir unse­ren blick von ägyp­ten, dann nach libyen sowie wei­ter nach japan len­ken, um ihn auf lena zu rich­ten. oder etwa nicht? wahr­schein­lich wür­den die men­schen in libyen das beja­hen, wenn sie daran den­ken, dass die welt­auf­merk­sam­keit mit ihrer kamera wei­ter­ge­wan­dert ist. jetzt ist sie in big apple beim fest­ge­nom­me­nen iwf-chef. oder eben in palo alto, wo der ohne­hin böse mark zucker­berg noch etwas viel böse­res im schilde führte und dabei auf­ge­flo­gen ist: das schlecht­re­den des kon­kur­ren­ten google via pr agen­tur, die geschickt bos­haf­tig­kei­ten streuen sollte.

chris­to­pher sog­hoain stellt in der f.a.s. dazu fest: “jedes inter­net­un­ter­neh­men macht so etwas. nur sind die ande­ren nicht so dumm, sich dabei erwi­schen zu las­sen.” und im tele­graph bewer­tet er den vor­gang so: “i think this inci­dent reve­als that face­book now belie­ves that google is a threat to them, and is sca­red enough to try to covertly stab them in the back. this is the most sur­pri­sing and inte­res­ting aspect of this scandal.”

sog­hoian hat wohl der­zeit eini­ges zu tun, um die anfra­gen, die an ihn gestellt wer­den, zu bewäl­ti­gen. immer­hin hat er die geschichte an die öffent­lich­keit gebracht.

aber ist face­book wirk­lich böse oder eigent­lich nicht oder etwa doch? es erleich­tert uns doch die unter­hal­tung mit­ein­an­der enorm. kann etwas böse sein, auf das über 600.000.000 erden­bür­ger abfah­ren wie sonst nur auf big mac‘s oder dou­ble whopper?

so what” könnte man jetzt eigent­lich sagen. und face­book sagt sich das auch. “die schuld ein­ge­ste­hen, so wenig wie mög­lich kom­men­tie­ren, dann die feh­ler zügig kor­ri­gie­ren und wei­ter­waach­sen…”, so die f.a.s. wenn dem so ist, ist es eine sub­tile wie auch erfolgs­ver­spre­chende taktik.

oder ist es am ende gar nicht face­book, son­dern die pr agen­tur, die das böse ver­kör­pert? sie rückt ins visier mit der kla­ren for­mu­lie­rung, “der agen­tur sollte seine aus­zeich­nung als “large us agency of the year 2010” aber­kannt wer­den.” mal abge­se­hen davon, dass man die arbeit der agen­tur nicht gut­hei­ßen muss, stellt sich doch die frage nach dem sinn die­ser forderung.

wie schüt­zen wir uns davor?

wenn wir uns fra­gen, wer hier eigent­lich böse ist und wer wem dabei hilft, soll­ten wir uns viel­leicht lang­sam damit anfreun­den, dass wir es selbst sind oder nicht? freuen wir uns nicht gerade so dolle auf die blog-facebook-google-twitter-linkedin-und-so-weiter-social-media-welt, weil sie es ist, die es uns ermög­licht, unsere gedan­ken mit ande­ren zu teilen?

ler­nen wir jetzt end­lich, dass die blog-facebook-google-twitter-linkedin-und-so-weiter-social-media-welt nicht “for free” zu haben ist und auch bei wei­tem nicht so ehren­wert ist, wie viele meinen?

vor uns selbst schüt­zen kön­nen wir uns, wenn wir dem idea­lis­mus, der uns und unse­rem blog-facebook-google-twitter-linkedin-und-so-weiter-social-media-welt-leben so viel bedeu­tet, einen rea­lis­ti­schen blick zur seite stel­len: wir kön­nen in die  blog-facebook-google-twitter-linkedin-und-so-weiter-social-media-welt ein­tau­chen, auf den ers­ten blick “for free”, aber tat­säch­lich wer­den unsere daten ver­ar­bei­tet und füh­ren dazu, dass wir uns mit per­sön­li­cher wer­bung aus­ein­an­der­set­zen können/müssen. hinzu kommt natür­lich, dass wir unsere daten auch anwen­dun­gen ande­rer art im inter­net zugäng­lich machen. ganz ein­fach beschrieben.

wenn wir dass also wis­sen und wol­len, soll­ten wir auch end­lich mal auf­hö­ren, immer nach dem bösen zu suchen. google, face­book oder fours­quare: dem bösen einen namen zu geben, war schon im mit­tel­al­ter ein­fach. aber sich kon­struk­tiv mit der rea­li­tät aus­ein­an­der­zu­set­zen, schon schwie­ri­ger. wir kön­nen nicht kla­gen, ewig schimp­fen und das böse als face­book, google oder was auch immer bezeich­nen, um es aber gleich­zei­tig weid­lich für uns zu nut­zen, darin aus­gie­big schafe züch­ten oder für jede such­an­frage eine erle­sene ant­wort erwarten…

hallo, face­book ist ein unter­neh­men. google auch. und all die ande­ren unse­rer lieb­ge­won­ne­nen blog-facebook-google-twitter-linkedin-und-so-weiter-social-media-welt. die wol­len kein maoam, die wol­len, ja müs­sen geld ver­die­nen. und da gilt das gesetz der zah­len. der guten zah­len. der her­vor­ra­gen­den zah­len. der rekord­zah­len. es herrscht kon­kur­renz. enorme kon­kur­renz. ein feh­ler an einer stelle dei­nes weges und der andere ist an dir vor­bei­ge­zo­gen. wenn nicht jetzt dann in einem jahr. und inzwi­schen haben dich deine share­hol­der aber mal ganz kräf­tig bei­seite genom­men. oder deine aktionäre/gesellschafter haben dich ein­fach mal los­ge­las­sen, quasi in den luft­lee­ren raum… neue aktio­näre kön­nen mit­un­ter eini­ges bewir­ken. das ken­nen wir von neuen besen nur zu gut…

wenn wir also das nächste mal das böse mei­nen zu sehen, soll­ten wir ein­fach mal kurz inne­hal­ten und nachdenken.

ach­tung: bag­ger fuer die blogroll

der tim hat mich neu­lich gefragt, ob ich lust hätte, für seine blog­pa­rade ein paar zei­len zu schreiben. es gibt dem­nach blog­ger, die erst gar nicht daran den­ken, eine blo­groll zu füh­ren. warum erklärt sich mir jetzt eigent­lich nicht so wirk­lich, denn leben wir das social web, so meine ich, ist der gedanke des tei­lens und der teil­habe an quel­len und gedan­ken eminent…

gut. habe ich mir also mal meine blo­groll ange­schaut. ich finde sie eigent­lich ganz schön. unei­gent­lich auch. als ich sie mir besah, fragte ich mich, ob ich eigent­lich jemand ver­ges­sen habe. gute frage, um die ich mich im anschluss an die­sen post mal küm­mern werde. wenn ihr meint, daß ich jeman­den ver­ges­sen habe, schreibt es mir doch ein­fach via kom­men­tar im anschluss an die­sen post. und natür­lich, warum das blog fehlt…

jetzt heißt es erst­mal: zeigt her eure blogs. wen hät­ten wir den da in der blo­groll… ich mach das jetzt mal alpha­be­tisch. so wie sie eben auch sor­tiert ist.

banedon’s cyber-junk - dahin­ter ver­birgt sich ein ganz fei­ner geist, näm­lich thors­ten “daniel düsen­trieb” zoer­ner. so nenne ich ihn, weil er genauso herum­ex­pe­ri­men­tiert und neu­gie­rig ist und über­haupt ein net­ter zeit­ge­nosse, der bis letz­tes jahr bei der ibm ange­stellt war. im zuge sei­ner beruf­li­chen neu­ori­en­tie­rung schrieb er einen post in sein blog, in wel­chem er dem­je­ni­gen, der am über­zeu­gends­ten erra­ten würde, wo es ihn dem­nächst hin­zieht, ein über­ra­schungs­ge­schenk ver­sprach. was tat ich also? setze mich mal abends hin und schrieb spon­tan eine kleine geschichte auf… und ein paar tage spä­ter lan­dete ein gro­ßes paket auf mei­nem schreib­tisch im büro. was war drin? natür­lich die­ser saug­eile elek­tri­sche traum mei­ner jugend…

p.s.: thors­ten, wie wärs, komm doch mal mit dei­ner piper in düs­sel­dorf aufn espresso mac­chiato vor­bei ;)

beru­fe­bil­der -  tja, derer gibt es viele. aber es gibt eben nur diese eine frau, die mit viel enga­ge­ment, herz­blut und vor allem neu­gierde dar­über berich­tet, wie andere sich auf job­su­che bege­ben, wie sie sich in ihrer selb­stän­dig­keit zurecht­fin­den oder wie sie als frau das entrepreneurs-dasein für sich ent­de­cken. und wenn es klappt, schreibt sie dann in der wochen­zei­tung die zeit dar­über, behan­delt es in einem buch oder spricht dar­über in radio– und talkrunden.

simone kenne ich aus mei­ner stutt­gar­ter zeit. als selb­stän­dige jour­na­lis­tin, die nach und nach ihre prä­senz im social web via blog, face­book und twit­ter aus­ge­baut und pro­fes­sio­na­li­siert hat, ist sie auf ihre neu­gierde ange­wie­sen. und ihre kon­takt­be­reit­schaft. sie war es, für die ich zwei bei­träge zur reihe berufs­ein­stieg von geis­tes­wis­sen­schaft­lern geschrie­ben habe. simone schreibt einen durch­aus lesens­wer­ten blog, der gerade berufs­ein­stei­gern zeigt, wor­auf es zu ach­ten gilt.

clue­train pr 

ein gold­schatz, den ich immer wie­der auf­su­che, um mich in für viele wahr­schein­lich lang­at­mig anmu­ten­den posts über das zuhö­ren und mit­re­den zu ver­lie­ren, die gedan­ken krei­sen zu las­sen und für mich etwas her­aus­zu­le­sen. bei­spiels­weise bloggt thilo specht, den ich lei­der noch nicht per­sön­lich getrof­fen habe, über die so banale tat­sa­che, das social media, wird es pro­fes­sio­nell feil­ge­bo­ten, eben glaub­wür­dig sein muss, damit es wirkt. beim kun­den und vor allem bei den­je­ni­gen, die die ent­spre­chen­den maß­nah­men so schnell zum erfolg füh­ren sol­len, näm­lich die­sen komi­schen men­schen da im inter­net, die es den unter­neh­men immer schwe­rer machen. die die kom­mu­ni­ka­tion so schwie­rig und unbe­quem machen, daß man halt ein­fach nicht ins netz geht. shits­torm und rant zum trotz. geht eh alles wie­der vor­bei. aber thilo ver­mit­telt dem leser etwas mehr als die erklä­rung sei­nes ver­ständ­nis die­ser uns all­täg­lich befas­sen­den “kom­mu­ni­ka­tion im wan­del”, wie es immer so schön heißt. nein, er bringt kul­tur her­ein in die ewi­gen “how to” und “15 top super tral­lala tipps zu dei­nem erfolg im social web” texte, kri­ti­siert, sagt seine mei­nung und nimmt poli­ti­sche und andere theo­rien in sei­nen posts auf. für ihn sind social media eine kul­tur­tech­nik. und da hat er ver­dammt noch­mal recht. ab in den fee­dre­a­der! sofort!

digi­ta­les & rea­les 

daniel kenne ich eben­falls aus mei­ner zeit in stutt­gart. zumin­dest fiel er mir da auf. ebenso wie david phil­ippe oder mar­kus sekulla. die drei saus­ten sie auf ein­mal auf twit­ter herum und leb­ten das, was sie heute sagen und ande­ren mit auf den weg geben. daniel ist groß. nicht nur phy­sisch, auch beim bas­ket­ball wie ich gehört habe. und wie ich hat der ost­hesse aus dem schö­nen bad hers­feld, das ich ein­mal im jahr besu­che, bis zur b-jugend gekickt. nur bin ich dann zum hand­ball, wäh­rend er den korb ins visier genom­men hat. wo haben wir uns eigent­lich das erste mal getrof­fen? weiß ich nicht mehr, aber dafür waren wir uns sym­pa­thisch. wir tei­len den gedan­ken, wis­sen und gedan­ken wei­ter­zu­ge­ben, ohne dafür gleich 5 mark zurück­ha­ben zu wol­len. und vor allem ande­ren zu hel­fen soweit wir es ver­mö­gen. dani­els blog spie­gelt bei­des wie­der sowie seine sym­pa­thie für die pr. und mich freut es sehr, mit ihm gele­gent­lich das eine oder andere helle in mün­chen zu trin­ken. natür­lich nur nach einem erfolg­rei­chen check in via fours­quare ;)

ever­y­thing about my life 

die­ses blog wird von alex troll geschrie­ben, den ich lei­der auch noch nicht per­sön­lich getrof­fen habe. für mich ist es ein abwech­se­lungs­rei­ches blog, dass sowohl posts über bücher als auch über aktu­elle ent­wick­lun­gen im bereich social media bereit­hält. und dane­ben führt nach­na­mens­vet­ter die­ser kelinen posier­li­chen kerl­chen, die man manch­mal im netz trifft, ein klei­nes blog auf pos­te­rous, daß dem einen oder ande­ren geneig­ten leser, der so wie ich auch gele­gent­lich seine zeit auf twit­ter ver­bringt, bekannt sein dürfte, hat es doch immer eine aktu­elle info­gra­fik parat und bil­det somit einen fun­dus für alle, die eine schnelle info auf einem blick für social media kanäle o.ä. benö­tigt. eine klasse sache, wenn es auch längst nicht alles ist, was ihn noch so beschäf­tigt, schaut man sich sein blog mal ein wenig inten­si­ver an, was ich empfehle.

kadekmedien.com 

der klaus-dieter meine lie­ben leser die­ses blogs ist schon ein geist– und kunst­rei­cher zeit­ge­nosse. woran ich das erkenne ohne ihn per­sön­lich zu ken­nen? ganz klar an sei­nen täg­li­chen klei­nen posts namens daily inspi­ra­tion. aber nicht nur daran. er dis­ku­tiert. er hat klare vor­stel­lun­gen und trans­por­tiert diese in sei­nem blog zu mir als leser. und er berich­tet aus der pra­xis. kun­den, denen er ein wenig ver­mit­teln möchte, wie es um social media gestellt ist. das ist inter­es­sant und boden­stän­dig. und lesens­wert. und ja, mein tipp an euch, die ihr auf twit­ter seid. zwit­schert mit klaus-dieter und ihr wißt was ich meine.

kom­mu­ni­ka­tion — zwei­null 

hin­ter die­ser losung ver­birgt sich tim, den ich zum ers­ten mal traf, als… ver­dammt tim, wo war das? mein erin­ne­rungs­ver­mö­gen läßt stark zu wün­schen übrig. jeden­falls will ich keine gro­ßen worte ver­lie­ren. tim ist selb­stän­dig und berät unter­neh­men bei ihrem ein­stieg in das social web. würde ich nen unter­neh­men haben, würde ich zu ihm gehen. warum? weil er weiß worum es geht, wie er selbst zeigt. und in letz­ter zeit habe ich den ein­druck, hat sich bei ihm noch ein­mal eini­ges getan. es läuft. und so soll es sein. außer­dem ist er der­je­nige, der mich dazu ver­an­lasst hat, die­sen aus­führ­li­chen blog­post zu schrei­ben. schaut nicht nur auf sei­nem blog vor­bei, son­dern auch mal auf sei­ner facebook-seite.

logo­look

logo­look ist das kleine feine blog von andré paet­zel. ihn kenne ich auch schon ein wenig län­ger noch aus mei­ner zeit aus stutt­gart. twit­ter war der ort oder der stream, der uns zusam­men­brachte. auch im ech­ten leben. er war es, der eines tages meinte: “jo, sach mal, hättste nicht bock, mal deine gedan­ken hier in düs­sel­dorf vor­zu­tra­gen?” wie wat, dachte ich und wäre bei­nahe vom schwä­bi­schen bal­kon geflo­gen… nun, er war da ja noch bei grey und umtrie­big wie bolle. letz­te­res ist er immer noch und wird es auch blei­ben. jeden­falls ergab sich dann aus dem vor­trag plötz­lich so eini­ges und ich war bei der gro­ßen agen­tur ange­stellt. und am anfang mit ziem­lich viel wack­li­gen knien. man muß sich ja erst­mal zurecht­fin­den. seine rolle für sich defi­nie­ren und fin­den. ich hätte zuvor nie daran gedacht, mal bei einer wer­be­agen­tur zu arbei­ten. wie dem auch sei, an einem der ers­ten abende twit­ter­ten andré und ich so vor uns hin und da fragte ich ihn, ob es eigent­lich so was wie nen twitt­woch in düs­sel­dorf gäbe. “hier gib­bet nüscht”, war seine ant­wort. ja und dann haben wir halt ein­fach los­ge­legt. ein­fach gemacht ;) und von mal zu mal wur­den es mehr leute, die teil­nah­men und die sich freu­ten, end­lich mal eine platt­form zu haben, auf der man sich aus­tau­schen konnte bei inter­es­san­ten vor­trä­gen und gei­len refe­ren­ten. an die­ser stelle noch­mal der hin­weis: wir freuen uns über jedes unter­neh­men, wel­ches inter­es­siert ist, den twitt­woch düs­sel­dorf finan­zi­ell oder phy­sisch als host zu unter­stüt­zen, denn ohne sind auch unsere bemü­hun­gen end­lich. übri­gens: zur­zeit pla­nen andré und ich wie­der fleis­sig. so, mal wie­der abgeschweift…

logo­look ist das blog für logos und das hat viel mit der form, dem design oder auch den farb­spie­len zu tun. und da andre von hause aus kon­zep­tio­ner ist, somit eine fun­dierte sache. eines noch dann ist aber auch gut: andré hilft gerne. so zum bei­spiel im rah­men der aktion “die strah­ler”, einem buch sei­nes chefs frank dop­heide. ein teil der erlöse kom­men dem deut­schen krebs­zen­trum zugute. also, wer­det fan auf face­book oder geht auf die web­site und bestellt das (hör)buch!

mas­sen­pu­bli­kum

hin­ter die­sem blog steckt der kopf kri­woj. genauer gesagt sachar kri­woj. das ist der mann mit por­ta­blem wlan. oder der, der eplus seit eini­ger zeit zu einem bei­leibe wesent­lich bes­se­ren auf­tritt im social web ver­hilft. ein streit­ba­rer geist ist er auch, aber eben auch einer, der hilft. der die gedan­ken und die arbeit zu schät­zen weiß. einer der es vom blog­ger zum digi­tal cor­po­rate pr mann für den grü­nen mobil­funk­an­bie­ter geschafft hat. der auf­baut, rum­fliegt und lei­der in der letz­ten zeit weni­ger bloggt und twit­tert, was ich schade finde. ver­ste­hen aber kann ich es und es bedeu­tet ja auch kei­nes­wegs, dass er es nicht viel­leicht bald wie­der häu­fi­ger tut ;) jeden­falls emp­fehle ich euch ein­fach mal als lese­lek­türe den vor­letz­ten post mit dem bezeich­nen­den titel don‘t call it social media. er endet mit dem so wah­ren wie ein­fa­chen satz von robert basic vor einer runde untenreh­mens­ver­tre­tern: “ihr wer­det diese welt nie­mals ver­ste­hen, wenn ihr nicht auf twit­ter und face­book seid.”

media­cli­ni­que 

ein blog, wel­ches kul­tu­rel­len wie auch wer­be­re­le­van­ten gedan­ken flü­gel ver­leiht. oder sie ihnen zurecht­stutzt. sein autor, ralf schwartz, selbst erfah­re­ner agentur-kommunikations-mensch macht sich darin seine gedan­ken. über die man­geln­den visio­nen von agen­tu­ren, über die blog­ger von heute, die auf track­backs inzwi­schen auch ver­zich­ten und sich ein­bud­deln. gut, dass das jetzt nicht der fall ist ;) zudem betreibt ralf gemein­sam mit tho­mas koch, dem ururur-media-mann in deutsch­land seit kur­zem  http://craftandvision.de/. ihr anspruch könnte grö­ßer nicht sein: “wir r/evolutionieren agen­tu­ren!” wir sind gespannt. jeden­falls liest man ralf nicht nur hier, son­dern auch beim wer­be­b­log­ger, dem krit­schen blog­geist rund um das umfeld der wer­bung und ihrer agen­tur. schauts euch ein­fach mal an, egal ob ihr was mit wer­bung zu tun habt oder nicht.

the stra­tegy web 

bei mar­tin frage ich mich immer, ob er seine blogs nicht heim­lich im flug­zeug schreibt ;) dazu muß man wis­sen, dass er zwi­schen der baye­ri­schen lan­des­haupt­stadt und lon­don hin und her­pen­delt. aber neben­bei hat er noch zeit, ein für alle die­je­ni­gen, die sich dem social media mar­ke­ting ver­schrie­ben haben, abso­lut lesens­wer­tes blog zu füh­ren. in eng­li­scher spra­che bloggt er rund um aktu­elle stu­dien und trends im social web. aller­dings immer mit dem fokus: was bringt es für unter­neh­men? ist es rea­li­sier­bar? ist das ergeb­nis mess­bar? davon abge­se­hen ist mar­tin ein sehr ange­neh­mer zeit­ge­nosse, mit dem man auch schon mal den mar­ke­ting­chef von real madrid an der theke bei­seite neh­men und mit fra­gen bom­bar­die­ren kann, ohne sta­di­on­ver­bot zu bekom­men, wenn man sich deut­lich als bar­ce­lona fan zu erken­nen gibt ;) also, schau tbei mar­tin vor­bei, wenn ihr auf etwas mehr struk­tur für eurer eng­lisch sowie noch etwas mehr in bezug auf stra­te­gien für das social web hofft.

trice 

hier bloggt der mensch, mit dem ich zusam­men stu­diert habe. haben wir letz­tes jahr her­aus­ge­fun­den. inzwi­schen bloggt, twit­tert und news­let­tert er auch pri­vat. das blog wid­met sich dem mobile bereich, der twit­ter­ac­count auch aber nicht nur und der news­let­ter, nun da geht es um die mobil­bran­che. im grunde wird jeder von euch, der flo­rains arbeit via turi2 ver­folgt, wis­sen wie der hase läuft: er macht ähnli­ches nun für sich selbst und zwar mit sei­nem ste­cken­pferd mobile. und das finde ich prima. allen unken­ru­fen zum trotz beginnt er ein pro­jekt das durch­aus zukunfts­fä­hig ist. ich lese es gerne und wün­sche flo­rian damit viel erfolg. und bei gele­gen­heit werde ich mit ihm mal in leip­zig in der bar­ce­lona nen kalt­ge­tränk schna­bu­lie­ren ;)

writ­ten in basic

wenn es in deutsch­land jeman­den gibt, der das blog­gen nach vorne bringt, brachte, brin­gen wird, dann ist es die­ser mensch, der so schnell spricht, dass er in der ver­gan­gen­heit denkt. hat irgend­wie was vom de lorean ;) aber mal im ernst. robert ist ein mensch, dem ich vor­letz­tes jahr begeg­nete. ich suchte sei­nen rat. er kannte mich nicht. ich kannte ihn nicht. er half mir. und das ist nicht selbst­ver­ständ­lich in einer zeit, in wel­cher jeder viel zu tun hat, schon mit­un­ter viel zu viel mit sich selbst zu tun hat. mal abge­se­hen davon das robert so gerne als das “urge­stein der deut­schen blo­go­sphäre” ange­kün­digt wird. ich habe mich sehr dar­über gefreut, dass da jemand ist, der trotz sei­ner vie­len fans, foll­lo­wer und blog­posts sich die zeit nimmt und das fix und dir hilft. das ist das social web. leib­haf­tig gewor­den. wie ich es ver­stehe. weni­ger das social als sozial über­setzt als viel­mehr mit dem begriff der hilfs­be­reit­schaft oder der nähe beschrie­ben, ist es ein weg, mit ande­ren in kon­takt zu kom­men, der ein vor­ver­trauen wie es mal nen­nen würde schafft, wel­ches es so auf der straße wirk­lich sel­ten anzu­tref­fen ist. und das lebt robert. inzwi­schen ist seit­dem einige zeit ins land gegan­gen. robert hat mich auch als “neuer blog­ger” auf sein blog genom­men. ratz­fatz ging das. und als ich das sah war meine freude groß. es gibt ein­fach dinge, die man nicht ver­gisst! eines noch: lest roberts blog. nicht weil er der große blog­ger ist or wha­te­ver. das ist alles quark ohne pell­kar­tof­feln. lest es weil ihr schnell mer­ken wer­det, dass er am puls der zeit ist und diese kri­tisch beglei­tet. auf seine ihm ganz eigene art.

that‘s it. hoffe, es war nicht zu lang. aber die men­schen hin­ter mei­ner blo­groll sind aber auch wirk­lich jeden buch­sta­ben wert!

zu beginn hatte ich ja ange­kün­digt, mich jetzt mal daran zu machen, wen ich ver­ges­sen haben könnte in mei­ner blo­groll… und schwupps fällt mit jemand ein. genau, das print­mons­ter mit sei­nen rock‘n roll‘igen web ideas. muss ich die tage mal ein­pfle­gen. wen noch und warum?

hey hey my my… (neil young; bes­tes cover von oasis)